Seien wir ehrlich: Die Angebote der Kirche werden von vielen Menschen immer mehr als fremd und unpassend erlebt, sie gehen und treten aus der Kirche aus.
Es ist an der Zeit, Kirche neu zu denken und genau hier können Sie aktiv mitmachen und den Wandel mitgestalten. Aus den fünf bisherigen Kirchengemeinden entsteht eine neue Pfarrei.
Name und Sitz der neuen Kirchengemeinde
Die neue römisch-katholische Kirchengemeinde wird Bauland-Odenwald heißen und ihren Sitz und das Zentrum in Buchen haben. Innerkirchlich wird die neue Pfarrei St. Oswald, Buchen heißen.
Leitender Pfarrer und Personal
Leitender Pfarrer der zukünftigen Pfarrei wird Frederik Reith sein, er kommt im Herbst 2025 zu uns. Im Frühjahr 2024 läuft das Bewerbungsverfahren für seinen Stellvertreter. Das Leitungsteam werden ein*e leitende*r Referent*in und ein*e Pfarreiökonom*in komplettieren.
Zukünftig werden in der neuen Kirchengemeinde etwa 15 pastorale Mitarbeiter*innen (Priester, Diakone, Gemeinde-/Pastoralreferent*innen und weitere Professionen) arbeiten.
Weitere Klärungen im Bereich Verwaltung
Bis zum Sommer 2024 werden in der Erzdiözese Freiburg Entscheidungen über die zukünftige Verwaltung in den neuen Kirchengemeinden getroffen werden.
Danach beginnt für uns die Arbeit vor Ort, die Vorgaben umzusetzen. Wir werden für uns entscheiden, wo Pfarrbüros sein werden und wie die zentrale Verwaltung aufgebaut sein wird.
Kirchenentwicklung 2030 (kurz K2030) was bedeutet das?
Was wahrscheinlich bekannt ist:
Es gibt zu wenige hauptberuflich Tätige in der Kirche, wenige Priester, immer weniger Menschen, die si ch in der Kirche identifizieren und immer weniger Menschen, die ihren Glauben leben und nähren wie in den vergangenen Jahren.
Dies ist die Grundlage, warum in der Erzdiözese Freiburg das Kirchenprojekt 2023 auf den Weg gebracht wird.
Was bedeuten die Planungen für die Struktur der Kirche, wie wir sie hier in unserer Seelsorgeeinheit bisher kennen?
Schauen wir nochmal was im Konzept definiert ist:
Ab dem 01.01.2026 werden die bisherigen Seelsorgeeinheiten Adelsheim-Osterburken-Seckach, Buchen, Hardheim-Höpfingen im Madonnenland, Mudau und Walldürn zu einer Pfarrei zusammengelegt.
Daher müssen wir uns alle nun überlegen wo es hingehen soll?
Wollen wir nur einen Zusammenschluss und eine „Erhaltung“ (Versorgung) ähnlich wie jetzt. Oder wollen wir unser Gemeindeleben neu gestalten. Mit Elementen aus dem traditionellen Bereich und mit neuen, vielleicht auch innovativen Bereichen. Im Sinne von „Gutes bewahren und Neues beginnen.“
Klar ist, nur das wofür Menschen da sind und sich einbringen wollen und können, nur das wird es geben.
Daher sind SIE jetzt schon gefragt, uns mitzuteilen, welche Fragestellungen und Themen für Sie wichtig sind. Schreiben Sie uns unter dekanatsreferent@kdmb.de, Herrn Christian Richter. Auch werden Menschen gesucht, die sich in Arbeitsgruppen einbringen wollen und unsere neue Kirchengemeinde unbedingt mitgestalten wollen.
Jetzt gibt es viele Räume zum Experimentieren und Entwickeln. Nutzen wir diese!
Was ist schon geschehen?
Das Gremium „Projektträger“ hat sich konstituiert. Alle Organisationen der heutigen Kirchengemeinden sind dort mit einer Person vertreten. Sie tragen als Team die Verantwortung dafür, dass im Projekt zum Wohl der Gemeinde gehandelt wird.
Die „Projektleitung“ ist installiert und ist die leitende Instanz. Sie trägt mit zur Gesamtverantwortung bei. Sie ist gebunden an diözesane Vorgaben und den Projektauftrag. Die lokale Projektleitung plant den Prozess vor Ort, leitet ihn und ist für die Durchführung verantwortlich. Sie beauftragt die Fachgruppen, steht für den Prozess ein und treibt ihn aktiv voran.
Namentlich sind in der Projektleitung: Dekan Johannes Balbach und Dekanatsreferent Christian Richter, beide “Projektkoordinatoren“ und somit Bindeglied zu der Erzdiözese Freiburg und verantwortlich für den Verlauf des Prozesses. Sie gestalten den Prozess so, dass sich möglichst viele Menschen beteiligen und ihre Ideen einbringen können.
Weitere Mitglieder sind:
Eva-Maria Kötter, Seelsorgeeinheit Walldürn
Prof. Dr. Edmund Link, Seelsorgeeinheit Mudau
Max Mayerhöfer, Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen
Bildung von Fachgruppen im Rahmen der Kirchenentwicklung 2030
Die Kirchenentwicklung 2030 in der Erzdiözese Freiburg hat das Ziel, die Kirche zukunftsfähig zu gestalten.
In diesem Zuge werden z.B. die SEs Walldürn, Hardheim, Buchen, Mudau und Adelsheim, Osterburken und Seckach ab 2026 zu einer Großpfarrei zusammengeschlossen
Die Erzdiözese Freiburg setzt auf eine möglichst umfassende Beteiligung: Alle, denen Kirche am Herzen liegt, werden gebraucht und sind eingeladen, sich einzubringen.
Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen des kirchlichen Lebens sind eingebunden - von der Seelsorge über die Caritas bis hin zur Bildung. Auch Partner der Ökumene und der Kommunen werden einbezogen.
Wie unser Zusammenleben in der neuen Großpfarrei ab 2026 aussehen soll, darum geht es in den Fachgruppen, die von Januar 2024 bis Juli 2024 arbeiten.
Für diese Fachgruppen suchen wir noch Menschen, die sich aktiv beteiligen möchten.
Wenn Sie sich selbst in eine Fachgruppe einbringen möchten oder jemanden kennen, den Sie für eine Fachgruppe vorschlagen möchten, nennen Sie bitte den Namen, den Wohnort und für welche Fachgruppe die Person vorgeschlagen wird, dem Pfarrbüro oder schicken ihn unter Betreff Fachgruppe an Eva-Maria Kötter
(e-koetter@t-online.de).
Meldungen können bis zum 17.12.2023 abgegeben werden.
Fachgruppen in der Kirchenentwicklung zur Pfarrei neu