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Pater Leo Rawalski feierte sein Eisernes Professjubiläum in der Wallfahrtsbasilika

07.10.2025 |

Es ist ein eher seltenes Jubiläum und man hätte es an keinem anderen Tag besser feiern können, als am letzten Sonntag in der Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut, beim Hochfest des Heiligen Franziskus. Der liebenswerte und bescheidene Franziskaner-Minorit, Pater Leo, legte am 17. September 1960 in der polnischen Stadt Gnesen seine Ewige Profess ab und hat sich damit an das Ordensleben bei den franziskanischen Minderbrüdern gebunden und sich für diesen Lebensweg eEs ist ein eher seltenes Jubiläum und man hätte es an keinem anderen Tag besser feiern können, als am letzten Sonntag in der Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut, beim Hochfest des Heiligen Franziskus. Der liebenswerte und bescheidene Franziskaner-Minorit, Pater Leo, legte am 17. September 1960 in der polnischen Stadt Gnesen seine Ewige Profess ab und hat sich damit an das Ordensleben bei den franziskanischen Minderbrüdern gebunden und sich für diesen Lebensweg entschieden.

Dieses besondere Eiserne Professjubiläum konnte Pater Leo nun, zusammen mit seinen Mitbrüdern, Pater Kamil, Pater Josef und Pater Robert, sowie zahlreichen Kirchenbesuchern aus der gesamten Seelsorgeeinheit Walldürn darüber hinaus feiern. Umrahmt wurde das Hochamt vom Walldürner Kirchenchor unter der Leitung von Birgit Wagner. An der Orgel spielte Christopher Henk. 

Der heute 82-jährige Priester und Ordensmann hatte rückblickend viele Stationen in Polen und Deutschland inne. Als Hausoberer wurde er über viele Jahre hinweg in den Franziskaner-Konventen in Gelsenkirchen und Duisburg gewält und leite dabei die Geschicke und das Leben in den Gemeinschaften seiner Mitbrüder. Auch als Provinzial seiner Danziger Ordensprovinz wurde er über zwei Wahlperioden bestimmt und war damit für viele Konvente im In- und Ausland seiner Provinz zuständig. Im Jahr 2020 kam Pater Leo zur franziskanischen Gemeinschaft in den Walldürner Konvent, wo er bis heute tatkräftig und mit viel Herzblut und Engagement in der Seelsorgeeinheit Walldürn und besonders auch bei der Wallfahrt mitwirkt und seine Mitbrüder unterstützt.

In seiner Predigt zum Gedenktag an den Heiligen Franziskus von Assisi, der vor genau 799 Jahren vom 3. auf 4. Oktober 1226 zu seinem Schöpfer heimgehrte, hob Pater Leo vor allem das Leben und Wirken des Ordensgründers hervor. Sein Einsatz für die Armen und Benachteiligten, sein Bezug zur Schöpfung, zu Tieren und Pflanzen und der innere Aufbau der Kirche, prägten nachhaltig das Leben des Heiligen Franziskus und sind bis heute die Kennzeichen der franziskanischen Spiritualität. Pater Leo betonte besonders den "Sonnengesang" des Heiligen, den Franziskus kurz vor seinem Tod, quasi auch als Testament für seinen Orden gedichtet und aufgeschrieben  hatte. Dieses Gedicht, das später dann auch in vielen Sprachen vertont wurde, sang während der Kommunionfeier Birgit Wagner sehr einfühlsam von der Empore. 
Im Anschluß an dieses sehr feierliche Hochamt lud der Guardian des Walldürner Franziskaner-Konvents, Pater Kamil Pawlak, alle Kirchenbesucher zu einem Empfang in den benachbarten Pfarrsaal ein, wo man Pater Leo noch persönlich zu seinem Jubiläum gratulieren konnte. Der beliebte Pater hat immer ein Lächeln für die Menschen parat und zeichnet sich durch seine Geselligkeit aber besonders durch seine tiefe Frömmigkeit und Demut aus.
 
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